Familienbilder vom Wacken Open Air 2012

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Mit der Sinar Unterwegs (Hier Zürich)

Zu Recht wird das Wacken Open Air als Mekka der Metallfans gefeiert. Pilgern doch Jahr für Jahr viele tausend Menschen aus der ganzen Welt in ein kleines Dorf, nur um mal richtig im Matsch zu stehen. Vier Tage (oder mehr) wird praktisch rund um die Uhr gefeiert, ob vor der Bühne zu Tausend, im Lager mit einem Dutzend oder zu zweit mit einer Dose lauwarmen Bier auf einem Erdwall oder Loch. Es ist egal wo, denn für diese vier Tage im August kommt eine Familie zusammen wie es sonst keine zweite gibt. Das ganze Jahr gehen die meisten verschiedene Wege, verfolgen oft sehr verschiedene Ziele. In diesen Tagen – meist gehüllt in die gemütliche schwarze Einheitstracht, oder die lang gepflegte Kutte – begegnen sich hier keine Unbekannten, sondern treffen, mit einer fast schon gespenstischen Selbstverständlichkeit, Freunde aufeinander. Unabhängig davon, ob diese sich überhaupt schon einmal gesehen haben im Leben, würden sie sofort ihr vorletztes Bier mit dir teilen. Ja – das letzte nicht! Wo kommen wir denn da hin!

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Die Sinar Norma

Dieser Aspekt hat mich neben der Musik immer wieder ans Wacken Open Air gezogen. Für mich war es dieses Jahr das fünfte Wacken. Schon seit längerem schwirrte mir die Idee im Kopf herum, mal eine etwas aufwendigere Bildserie auf dem Campground des Festivals zu schießen. Das Blödeste was mir eingefallen ist, ist die Großformatkamera mit ans Festival zu schleppen. Genau das habe ich dann auch gemacht. Wie auf dem  Bild gut zu sehen, ist diese nicht gerade von der kompakten Art, und im Grunde eher eine Studio Kamera. Das macht den Transport eher etwas schwieriger da ich mit der Bahn anreiste. Komplett zerlegt und auf das Nötigste beschränkt hat es dann aber besser geklappt als erwartet. Bewaffnet mit 50 Planfilmen (älteres Filmformat 4×5 Zoll, gefüllt in Kassetten) und meiner Sinar Norma zog ich ans Festival. Allein die Kassetten (befüllt) nahmen einen kleinen Rucksack komplett ein. Von X Polaroid Schachteln mal ganz abgesehen. Leider kann ich von den Sofortbildern (welche bei der Kamera zu Kontrolle angefertigt werden) nicht viele zeigen, da ich die meisten verschenkt habe.  Ziel war es die Eingangs erwähnte Stimmung einzufangen, und in einer Art Familienalbum festzuhalten. Einfacher gesagt als getan. Als Standardvorgehen beim Aufnehmen der Bilder hat sich der Überraschungsmoment sehr bewährt. Kamera auf den Rücken, losgelaufen, vor eine Gruppe im Zeltplatz positioniert und gerufen: „so einmal herkommen bitte, wir machen nun ein Familienfoto“. Erfolgsquote nahe 100%. Für die photographisch Interessierten unter euch sei zu erwähnen, dass die Bilder mit einem 135 mm Nikkor aufgenommen worden sind, und zwar auf Tri-X 320 (Bis auf das Letzte, das ist ein Velvia 50, lange abgelaufen). Belichtet wurde auf ISO 100 und entwickelt in HC-110 (Standentwicklung). Leider habe ich nicht alle E-Mail Adressen von allen Abgebildeten, sollte jemand sein Bild noch in höherer Auflösung wollen, genügt eine E-Mail. Wenn Ihr die Bilder teilen möchtet, bitte ich Euch darum die Bilder nicht dort hochzuladen, sondern diese Seite zu teilen. Aber nun genug geschwafelt hier die Bilder, welche ich nicht zensieren musste 🙂

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Wir sehen uns auf dem Wacken
rain or shine

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